Kurzgeflüster

Kommentier- und VernetzungswochenendeDas Wochenende vom 2. Juni bis 5. Juni  stand mal wieder ganz im Zeichen des Literatur- und Vernetzungswochenendes #litnetzwerk. Aus diesem Grund finde ich, dass es mal wieder Zeit für ein neues Kurzgeflüster ist. Ich glaube, bisher habe ich noch kein #litnetzwerk verpasst. Auch dieses Mal erfreute mich die Entdeckung mir noch unbekannter Blogs. 93 Blogs haben teilgenommen, viele, wenn auch noch nicht alle, habe ich bereits besucht.
Ich selbst kam mit der Beantwortung der Kommentare auf meinem Blog kaum hinterher. Es hat riesigen Spaß gemacht. Über jeden einzelnen Kommentar habe ich mich wahnsinnig gefreut!

Natürlich blieb es auch nicht aus, dass das ein oder andere Buch mein Interesse weckte, so z. B. „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson. Die Rezension dazu findest du auf dem Blog Tintenhain. Es geht darum, dass ein Familienausflug damit endet, dass Tochter und Mann der Protagonistin Greta plötzlich verschwinden. Greta versucht, eine Erklärung für die Sache zu finden. Das Buch ist aus Gretas Perspektive geschrieben. Da deren Gedanken wohl recht verworren sind, ist es jedoch schwierig, hinter die Umstände zu kommen. Das Lesen war zwar streckenweise recht anstrengend, wie Mona beschrieb, doch es hat sich ausgezahlt, bis zum Ende dranzubleiben. Trotz der nicht ausnahmslos begeisterten oder gerade wegen der erwähnten kritischen Aspekte, bin ich doch neugierig auf dieses Buch. Ich habe es mir vorgemerkt.

Insgesamt habe ich bei diesem #litnetzwerk festgestellt, dass ich überwiegend Beiträge gelesen haben, die nicht in die Kategorie ‚Rezension‘ einzuordnen sind. Zwar hatte ich bei Jacquy’s Thoughts bereits den Beitrag zur Leseapp Serial Reader vor dem besagten Wochenende gelesen, einen Kommentar dazu hatte ich jedoch noch nicht dagelassen, was ich nun nachholen wollte. Die vorgestellte App fügt sich gerade wunderbar in mein Vorhaben ein, meine Lesegewohnheiten in englischer Sprache wieder etwas voranzubringen. Wie bereits im letzten Kurzgeflüster erwähnt, möchte ich mein Englisch mehr pflegen. Inzwischen läuft hin und wieder auf dem Weg zur Arbeit ein englischer Lernkrimi aus dem Hause compact in meinem Auto. Die App Serial Reader hält jedenfalls englische Klassiker kostenlos bereit, die in wohlportionierten Häppchen einen täglichen Leseaufwand von ca. 10 Minuten bedeuten. Zwar lese ich darin ehrlicherweise nicht täglich. Doch ich nehme das Handy seither schon öfter zur Hand, um mir meine passende ‚Portion‘ abzuholen. Aktuell beschäftige ich mich mit dem Klassiker „The Canterville Ghost“ von Oscar Wilde.

Bei Janine von kapri-zioes wurde ich daran erinnert, dass ein Emma Watson Buchclub existiert, dem man sich auf Goodreads anschlließen kann. Dies habe ich dann gleich nachgeholt und bin schon gespannt, welche Titel es zukünftig noch zu entdecken gilt. Der zweite Effekt, den dieser Beitrag bei mir erzielte, war, dass ich nun schon wiederholt über die Autorin Margarat Atwood „gestolpert“ bin. Dringend sollte ich nun wohl eines ihrer Bücher lesen. Und kurzentschlossen werde ich das auch tun. Da Janine das Buch „Der Report der Magd“ lesen möchte, werde ich mich diesem Vorhaben gleich anschließen. Das Buch befindet sich schon auf dem Weg zu mir.

Welche Beiträge vom #litnetzwerk sollte ich außer den vorgestellten nicht verpasst haben? Gern kannst du deine Empfehlung dalassen.

4 Comments

    1. Ich werde auf jeden Fall in der hiesigen Stadtbibliothek mal danach Ausschau halten bei meinem nächsten Besuch. 🙂

  1. Ich mag das Litnetzwerk auch sehr gern, bin diesmal aber nur durch vielleicht die Hälfte der Liste gekommen. Irgendwie habe ich zu diesen Terminen immer die meisten Dinge vor, die mich dann vom Bloglesen abhalten. Ich verbringe aber auch oft einfach „zu viel“ Zeit auf dem jeweiligen Blog und wühle mich durch so viele Artikel, dass ich für andere dann keine Zeit mehr habe 😀
    Freut mich sehr, dass mein Beitrag für dich hilfreich war und dir die App auch gefällt 🙂 Täglich lese ich die Kapitel auch nicht, aber dafür gibt es dann auch mal andere Tagen, an denen ich dafür dann mal mehrere lese und dadurch wieder aufhole. Ich finde es auf jeden Fall viel motivierender, als wenn ich dafür zum Buch greifen müsste.
    Liebe Grüße!

    1. Gerade über das Pfingstwochenende gab es diverse Feierlichkeiten und ich konnte nicht ganz so aktiv mitwirken. Aber der Wille zählt doch letzendlich. 😉
      Ja, die Motivation mit der App ist kurioserweise höher als ein Buch in die Hand zu nehmen. Dabei könnte man doch darin auch gut und gerne mal einige wenige Seiten lesen. Es macht aber auch großen Spaß in der App die vielen verfügbaren Titel zu durchstöbern. Vielleicht macht auch gerade das den Reiz aus.

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