Montagsfrage – die fünfte!

Die fünfte Montagsfrage

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Die aktuelle Montagsfrage lautet:

Magst und liest du Gedichte/Gedichtbände?

Mit Gedichten verhält es sich bei mir so, dass diese eher der Ära Schule angehören. Da wurde ich im Deutschunterricht doch hin und wieder mit Gedichten konfrontiert, die man dann noch analysieren sollte. Dies war eher lästig.

Grundsätzlich stehe ich Gedichten zwar nicht abgeneigt gegenüber, aber sie kreuzen meinen Weg vorwiegend dann, wenn sie in einem Roman in irgendeiner Form eine Rolle spielen. Zum Beispiel hat mich Liebesgedicht von Jörg Fauser in dem Roman Soloalbum von Benjamin von Stuckrad-Barre sehr fasziniert und ich musste es immer und immer wieder lesen.

Ein Gedichtband findet sich tatsächlich in meinem Regal. Vielleicht nicht unbedingt typisch. Jedoch gab es eine Zeit, in der ich mich mit der Band The Doors etwas näher beschäftigt habe und zwangsläufig intensiver mit Jim Morrison, welcher als sehr belesen galt. Morrison selbst schrieb auch Gedichte. So kann ich den Gedichtband Die verlorenen Schriften. Wildnis von ihm mein Eigen nennen. Die Ausgabe beinhaltet sowohl die englische Version als auch die deutsche Übersetzung. Diesen Gedichtband mag ich sehr.

In jüngster Zeit habe ich mir außerdem das Buch Eines Tages, Baby von Julia Engelmann gekauft. Allerdings stelle ich fest, dass es mir besser gefällt, wenn sie selbst ihre Werke vorträgt. Daher wird wohl das Hörbuch irgendwann den Weg zu mir finden.

Ich denke, wenn man sich mit Gedichten beschäftigt, dann am besten häppchenweise. Sonst kommt bei mir die Kraft der Worte nicht richtig rüber. Und so manches will auch mehrfach gelesen sein, bis sich die Tiefe der Bedeutung entfalten kann.

2 Kommentare

  1. Ich habe im Rahmen meiner Rezi zu „Eines Tages, Baby“ ca. 4 Texte als Hörversion gefunden 🙂 Ich finde das Buch hübsch gemacht, aber die Texte gefallen mir nicht. Ich mag den Fluss und die Metaphern, aber mit den Themen kann ich mich nicht gut identifizieren. Ich habe gesammelte Gedichte und einen GEdichteband, dessen Autor ich nicht weiß, aber ich lese sehr selten hinein. Gedichte sind nich meins.

    1. Diese Hörversionen, von denen du sprichst, kenne ich durch YouTube sicher auch. 😉 Diese haben mir gut gefallen. Das Buch „Eines Tages, Baby“ habe ich auch noch nicht durch. Grundsätzlich sind darin Gedanken enthalten, die mich zu Schul- oder Studienzeiten sicherlich mehr angesprochen hätten als jetzt. Eine gewisses Verständnis dafür bringe ich aber grundsätzlich mit.
      Aber du hast recht, wenn man sich damit nicht identifizieren kann, wird man auch nur schwer einen Bezug dazu finden oder sich gar dafür begeistern.

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